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AromatherapieBaumblatt mit Tabletten

Immer häufiger hört man etwas über die sogenannte Aromatherapie. Doch die meisten können damit zunächst nichts anfangen. Daher findest du in diesem Artikel unseres Raumduft Diffusor Ratgebers alles Wissenswerte über diese Art der Duft-Therapie.

 

 

 

Allgemein

Was ist denn überhaupt eine Aromatherapie? Sie folgt den Prinzipien der Naturheilkunde – sie will die Lebenskraft und Selbstheilungskräfte des Patienten wecken und hat dabei eine tiefe Wirkung auf das psychische Gleichgewicht. Dadurch schafft sie eine seelische Umstimmung in Krisensituationen oder unter extremen Belastungen. Die Aromatherapie wirkt zudem im ganzheitlichen Sinne auf die Seele und den Körper. Genutzt werden kann die Aromatherapie am einfachsten durch Duftlampen, heutzutage auch Aroma Diffusoren genannt. Aber auch Bäder, Wickel oder Massagen sind häufig und gerne genutzte Alternativen.

 

 

Geschichte

Das Wissen um die gesundheitsfördernde Wirkung ätherischer Öle ist schon alt. Schon die alten Ägypter, Sumerer, Assyrer und Chinesen, Römer und Polynesier setzten duftende Pflanzenessenzen ein. Damals wurden vermutlich Blüten und Kräuter destilliert, um Hydrolate herzustellen. Ebenso wurde die Destillation von den Arabern fortgeführt und im Mittelalter weiterentwickelt. Nicht zuletzt durch den französischen Arzt Dr. Jean Valnet, der die heilende Wirkung von Lavendelöl bei Verbrennungen beobachtete, lebte die Aromatherapie auf. Der Begriff Aromatherapie, so wie wir ihn kennen, ist allerdings auf einen französischen Chemiker namens Rene-Maurice Gattefoss zurückzuführen.

 

 

Wissenschaftlicher Nachweis

Aromatheraphie MikroskopTrotz der guten Wirkung der ätherischen Öle gibt es immer wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen Wissenschaftlern und Verfechtern der Aromatherapie. Mittlerweile sind jedoch einige Anwendungen von ätherischen Ölen wissenschaftlich belegt. Es gibt in vielen Bereichen eine nachweisbare Wirkung und selbst in Kliniken wird die Aromatherapie im Rahmen der physikalischen Therapie seit Jahrzehnten eingesetzt.

Man sollte allerdings nicht vergessen, dass die Aromatherapie meist nur eine Hilfsmethode neben anderen Behandlungen darstellt. Wenn man sie aber richtig einsetzt, kann die Heilung beschleunigt und das Wohlbefinden verbessert werden.

 

 

Wirkung der Aromatherapie

Der Mensch besitzt etwa 400 verschiedene Duftrezeptoren. Besteht ein Duft aus vielen chemischen Komponenten, regt er mehrere Rezeptortypen an. Durch komplexe Reaktionskaskaden wird die Duftinformation in elektrische Signale übersetzt, die über einen langen Nervenfortsatz an das Riechhirn weitergeleitet werden. Dort werden die elektrischen Impulse analysiert und in ein neues Erregungsmuster

ätherische Öle der Aromatheraphie

übersetzt, um die Informationen für höhere Gehirnzentren lesbar zu machen.

Dass ätherische Öle sich positiv auf den Menschen und seine Gesundheit auswirken ist mittlerweile bekannt. Darüber sind sich auch die Naturheilkunde und die Naturwissenschaft einig. So gibt es z.B. Öle, die die Verdauung fördern. Wirkungen die sich auf die Seele beziehen sind dabei jedoch naturgemäß eher umstritten.

 

 

Verschiedene ätherische Öle wirken also unterschiedlichen auf den Menschen und dessen Körper. Die bekanntesten Wirkungen wollen wir dir hier vorstellen!

 

 

Antibakterielle Wirkung

Die meisten ätherischen Öle besitzen eine antibakterielle Wirkung. Dies ist mittlerweile anhand vieler Untersuchungen bestätigt. Bereits Dr. Jean Valnet untersuchte diese Wirkung. Dafür verglich er die Mikrobenhäufigkeit in einem Fichtennadelwald von Fontainebleau, einem großflächigen Waldgebiet in der Nähe von Paris, mit den Luftverhältnissen in einer Pariser Wohnung. Dabei kam er zu folgendem Ergebnis:

  1. Der Wald enthielt ca. fünf Mikrobenkeime pro Kubikmeter Luft.
  2. Die Wohnung enthielt bis zu 20.000 Mikrobenkeime pro Kubikmeter Luft.
  3. Die Wohnung enthielt zusätzlich bis zu 9 Millionen Krankheitserreger auf dem Teppichboden.

 

Daraus leitete er die enorme antibakterielle Kraft des ätherischen Öls der Fichtennadeln ab.

Werden Räume daher mit ätherischen Ölen aromatisiert, sinkt die Belastung durch Bakterien, Viren und Pilze nachweisbar. Somit sind ätherische Öle die idealen Begleiter, um das Infektions- und Ansteckungsrisiko zu senken oder die Heilung zu unterstützen.

 

 

Befreiung der Atemwege

Neben der antibakteriellen Wirkung sollte ebenso die sekretlösende und atmungsverbessernde Wirkung hervorgehoben werden. Dabei wirken sich vor allem Thymianöl, Fenchelöl oder Eukalyptusöl positiv auf Atemwegsbeschwerden aus.

 

 

Förderung der Verdauung

Gewürze der AromatheraphieDen meisten Menschen ist dies nicht bewusst, doch ätherische Öle werden schon seit Jahrtausenden in Form von Gewürzen zur Verdauungsförderung verwendet. Nimmst du diese Gewürze zusammen mit der Nahrung auf, gelangen diese in deine Verdauungsorgane und wirken dort verdauungsfördernd und zugleich krampflösend. Dadurch kann z.B. die Entstehung von Blähungen verhindert werden.

Dazu zählen unter anderem Kümmel, Majoran oder auch Zimt.

 

 

Hautpflegende Wirkung

Zusätzlich zur antibakteriellen Wirkung kommt die entzündungshemmende Wirkung ätherischer Öle hinzu. Dadurch eignen sie sich auch optimal zur Hautpflege. Einerseits werden Keime auf der Haut abgetötet, anderseits gehen Entzündungen zurück. Dies geschieht sowohl durch ätherische Öle in der Luft, wie auch durch spezielle Bäder oder Wickel.

 

 

 

 

Fazit

Die unterschiedlichen Wirkungen der ätherischen Öle machen diese zum nützlichen Helfer im Alltag, um sich vor Ansteckung zu schützen oder die Heilung voranzutreiben. Ganz egal ob du eher auf Duftlampen, auf Wickel oder sogar ganze Körperbäder stehst. Die wohltuende und ganzheitliche Wirkung der Aromatherapie stimuliert die Abwehrkräfte des Körpers.